ETF (Exchange Traded Fund)
Stand: 28. September 2026
Ein ETF, kurz für Exchange Traded Fund, ist ein börsengehandelter Fonds, der meist einen Index wie den MSCI World nachbildet. Mit einem einzigen ETF kaufst du Anteile an hunderten oder tausenden Unternehmen. ETFs sind breit gestreut und in der Regel sehr günstig.
Ein ETF funktioniert wie ein Korb. Statt einzelne Aktien auszuwählen, kaufst du den ganzen Korb, dessen Inhalt ein Index vorgibt. Steigt der Index, steigt der ETF, fällt er, fällt auch der ETF.
Die wichtigsten Eigenschaften:
- Breite Streuung: Das Risiko verteilt sich auf viele Unternehmen, Branchen und Länder.
- Niedrige Kosten: Weil niemand aktiv Aktien auswählt, liegen die laufenden Kosten oft unter 0,3 Prozent im Jahr.
- Sondervermögen: Das Geld im ETF ist vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt und bei deren Pleite geschützt.
- Sparplan: ETFs lassen sich schon mit kleinen Beträgen monatlich besparen.
Ein ETF schützt nicht vor Kursschwankungen. Wer Aktien-ETFs kauft, muss zwischenzeitliche Verluste aushalten können. Deshalb eignen sie sich für lange Zeiträume, nicht für Geld, das bald gebraucht wird.
Verwandte Begriffe: Zinseszins, Altersvorsorgedepot
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