Eigenkapital
Stand: 28. September 2026
Eigenkapital ist beim Immobilienkauf das eigene Geld, das du in die Finanzierung einbringst, statt es zu leihen. Je mehr Eigenkapital, desto kleiner der Kredit, desto niedriger meist der Zins und desto geringer die monatliche Rate.
Eigenkapital ist alles, was dir gehört und worüber du frei verfügen kannst:
- Ersparnisse auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten
- Wertpapiere wie ETFs oder Aktien
- Bausparguthaben, also der angesparte Teil eines Bausparvertrags
- Schenkungen und Erbschaften
- ein bereits bezahltes Grundstück
Nicht dazu zählen Kredite, auch nicht ein Bauspardarlehen oder ein Darlehen aus der Familie, das zurückgezahlt werden muss.
Banken schauen beim Eigenkapital vor allem auf zwei Dinge: ob die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln bezahlt werden und welcher Anteil des Kaufpreises darüber hinaus gedeckt ist. Beides beeinflusst den Zinssatz. Wer wenig Eigenkapital einbringt, zahlt in der Regel höhere Zinsen.
Verwandte Begriffe: Zinsbindung, Puffer
Mehr dazu im Magazin
- Ein eigenes Zuhause: was du dir wirklich leisten kannstTeil von Stufe 4: Altersvorsorge
- Wie viel Eigenkapital brauchst du für den Hauskauf?
- Wie viel Eigenkapital brauchst du für den Hauskauf?Die Livito-Methode empfiehlt 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital, zusätzlich zu den kompletten Kaufnebenkosten. Bei einem Kaufpreis von 373.000 Euro sind das rund 149.000 Euro. Das klingt viel, sorgt aber für eine Monatsrate, die auch dann noch trägt, wenn das Leben anders läuft als geplant.