Puffer (Rücklage)
Stand: 28. September 2026
Rücklagen sind Geld, das für spätere oder unerwartete Ausgaben zurückgelegt wird. In der Livito-Methode heißt die große Rücklage Puffer: mindestens vier volle Monatsausgaben, bei schwankendem Einkommen acht, auf einem Tagesgeldkonto.
Im Alltag steht „Rücklage“ für alles, was man beiseitelegt: für den Urlaub, das nächste Auto oder schlechte Zeiten. Die Livito-Methode trennt diese Töpfe und gibt der wichtigsten Rücklage einen eigenen Namen: den Puffer.
Der Puffer ist für große Ereignisse gedacht, die der Notgroschen nicht auffängt: einen Jobverlust, eine längere Krankheit, eine Trennung, eine teure Reparatur. Seine Aufgabe ist nicht Rendite, sondern Zeit. Er verschafft dir Monate, in denen du nicht aus Not entscheiden musst.
Zwei Dinge unterscheiden ihn von einer beliebigen Rücklage:
- Er bemisst sich an Ausgaben, nicht am Gehalt. Maßgeblich ist, was du zum Leben brauchst.
- Er hat eine feste Größe. Mindestens vier Monatsausgaben bei fester Anstellung, mindestens acht bei Selbstständigkeit oder schwankendem Einkommen.
Verwandte Begriffe: Notgroschen
Mehr dazu im Magazin
- Rücklagen aufbauen: der Puffer für vier Monate RuheStufe 3: Puffer
- Wie viel Rücklagen sollte man haben?
- Wie viel Rücklagen sollte man haben?Mindestens vier volle Monatsausgaben, bei Selbstständigkeit oder schwankendem Einkommen mindestens acht. Entscheidend sind deine Ausgaben, nicht dein Gehalt. Das Geld liegt auf einem Tagesgeldkonto, jederzeit verfügbar und getrennt vom Alltag. Aufgebaut wird dieser Puffer, sobald keine Schulden mehr laufen.
- Rücklagen für Selbstständige: warum acht MonateSelbstständige und alle mit schwankendem Einkommen brauchen einen doppelt so großen Puffer: mindestens acht Monatsausgaben. Das Geld fürs Finanzamt gehört nicht dazu. Es liegt auf einem eigenen Konto und wird von jeder Zahlung sofort abgezogen. Erst was danach übrig bleibt, ist dein Einkommen.