Notgroschen
Stand: 28. September 2026
Ein Notgroschen ist eine kleine, feste Rücklage für Ausgaben, die unerwartet kommen, nicht verschoben werden können und nötig sind. Er verhindert, dass du für eine Reparatur oder Rechnung Schulden machen musst.
Der Notgroschen ist Geld, das nur für echte Notfälle da ist: die kaputte Waschmaschine, die Autoreparatur, eine unerwartete Zuzahlung. Er ist weder Urlaubskasse noch Geldanlage.
Drei Merkmale machen einen Notgroschen aus:
- Verfügbar: Das Geld ist innerhalb eines Tages erreichbar, ohne Kündigungsfrist und ohne Kursrisiko.
- Getrennt: Es liegt nicht auf dem Girokonto, sondern auf einem eigenen Konto, meist einem Tagesgeldkonto.
- Zweckgebunden: Es wird nur für Ausgaben genutzt, die unerwartet, nötig und nicht aufschiebbar sind. Danach wird es als Erstes wieder aufgefüllt.
Oft werden Notgroschen und Rücklage gleichgesetzt. Die Livito-Methode unterscheidet: Der Notgroschen ist der kleine Startbetrag, der Puffer die große Rücklage für Ereignisse wie einen Jobverlust.
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- Der Notgroschen: 1.500 Euro, die alles leichter machenStufe 1: Notgroschen
- Wie hoch sollte der Notgroschen sein?
- Wie hoch sollte der Notgroschen sein?Starte mit 1.500 Euro auf einem Tagesgeldkonto. Das reicht für die typischen Notfälle wie eine kaputte Waschmaschine oder eine Autoreparatur und ist auch mit wenig Einkommen erreichbar. Die oft genannten drei bis sechs Monatsgehälter kommen später, als Puffer von mindestens vier Monatsausgaben, sobald keine Schulden mehr laufen.